Die schönsten Tonie-Ostergeschichten

Entdecke die schönsten Geschichten rund um die Ostersuche 2017

Die große Ostersuche ist beendet - die schönsten Geheim-Tonie-Geschichten werden hier veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Gewinnergeschichte von Maja Spitzenberger:

Dieser kleine Tonie ist eines Morgens aufgewacht und stellte entsetzt fest, dass er all seine Farbe verloren hatte. Er war einfach nur grau. Alle seine Freunde hatten die schönsten Farben, nur er nicht. Also machte er sich auf die Suche durch ganz Deutschland um seine Farbe wiederzufinden.

Er traf den Piraten, der sagte: „Du musst ins Meer springen, das macht dich blau." So sprang er ins Meer, aber er blieb grau.

Dann traf er den Beeren-Tonie, der sagte: „Ich gebe dir alle meine Beeren, wenn du sie isst, wirst du auch so eine schöne Farbe bekommen, wie ich". So aß er die Beeren, aber er blieb grau.

Dann traf er den Ritter und dieser sagte: „Wenn du einen Drachen besiegst und in seinem Blut badest, wirst du sicher bunt.“ Aber er wollte kein Lebewesen töten, um Farbe zu bekommen und so zog er weiter.

Die Indianerin sagte ihm, er müsse mit der Natur eins werden, um Farbe zu bekommen, so umarmte der kleine graue Tonie stundenlang einen Baum, aber Farbe bekam er nicht.

Die Band sagte, er solle mit ihnen singen, aber auch das brachte ihm keine Farbe.

Die Meerjungfrau sagte, er solle bis an den Grund des Flusses tauchen und die Fische um Hilfe bitten, aber auch diese wussten keinen Rat.

Er reiste weiter und traf die Prinzessin, sie sagte, er solle die Vögel fragen, aber auch die Vögel konnten ihm nicht helfen.

Am Bodensee treffen er den blauen Tonie, er sagte: „Steige hinauf in die Berge, so hoch du kannst und versuche den Himmel zu berühren, dann macht der dich blau.“ So stieg der Tonie so hoch er konnte und streckte die Hand zum Himmel aus, aber er konnte den Himmel nicht berühren, denn er war immer noch zu weit weg.

Traurig machte sich der kleine graue Tonie auf den Heimweg nach Düsseldorf. Er war durch ganz Deutschland gereist, ist ins Meer gesprungen, mit den Fischen getaucht, gesungen und einen Baum umarmt, aber Farbe hatte er nicht bekommen. Da traf er ein Kind, das fragte, warum er so traurig sei. Der Tonie erzählte seine Geschichte und das Kind sagte: „Sei nicht traurig, du hast so schöne Sachen erlebt, das ist doch etwas Wundervolles. Ich mag Dich, auch wenn du grau bist. Aber wenn dich jemand bunt machen kann, dann sicher der Osterhase. Er kann die langweiligen weißen und braunen Eier in den schönsten Farben färben, da wird er das bei dir wohl auch schaffen. Du findest ihn vielleicht in Ostereistedt in der Hasenstraße. Meine Mama hat gesagt, dort würde er wohnen."

Also machte sich der kleine graue Tonie auf den Weg zum Osterhasen und kurz vor Ostern kam er dort an. Der Osterhase hatte alle Hände voll zu tun und der kleine graue Tonie half ihm, wo er konnte. Und siehe da, er hatte beim Ostereiermalen so viel Spaß und dachte nicht mehr an seine graue Farbe, dass er gar nicht merkte, wie er von Tag zu Tag bunter wurde. Als er am Tag nach Ostern in den Spiegel schaute, erkannte er sich kaum wieder und war unendlich glücklich, denn er hatte die schönste Farbe, seine Lieblingsfarbe.

Eine Geschichte von Edda Nowak

Es war einmal ein geheimer Kreativ-Tonie. Dieser wollte unbedingt bunt werden, wie seine Tonie-Freunde. Also machte sich dieser auf den Weg, um den Osterhasen zu suchen. Denn der Osterhase färbt die Eier ja auch immer so schön bunt. Viele Suchanfragen später fand der geheime Kreativ-Tonie heraus, dass der Osterhase in Ostereierstedt wohnt. Und zwar in der Hasenstraße - wie passend das doch ist! Also ging die Reise los.

Er traf auf seinem Weg viele Tiere und Freunde. Und immer fragte er jeden, den er traf: „Wie hast du deine Farbe bekommen?" Der blaue Wal antwortete beispielsweise: „Weil ich im Wasser lebe und mich so gut tarnen kann. Ich wurde so geboren!" Der braune Affe sagte: „Ich falle so in den Baumwipfeln nicht auf, ich bin schon immer braun und das ist gut so!" Er traf noch viele weitere Tiere: einen bunten Papagei, eine rötliche Katze, ein grünes Krokodil und viele mehr. Vom Chamäleon war der geheime Kreativ-Tonie besonders beeindruckt auf seiner Reise.

Das konnte sogar die Farbe wechseln! Etwas betrübt reiste der schwarze Kreativ-Tonie weiter und dachte sich: „Wieso sind alle bunt und ich nicht?!? Ich möchte auch schön farbig sein!" Endlich gelangte er nach Ostereistedt und fand sehr schnell die Hasenstraße. Er wollte gerade beim Osterhasen klopfen, als er leises weinen hörte. Vorsichtig öffnete er die Tür und sah den Osterhasen vor weißen Eiern sitzen. Er weinte und schüttelte dauernd den Kopf.

„Was ist denn los, Osterhase?"
„Es ist etwas ganz Furchtbares passiert. Ich kann keine Eier mehr
färben!"
„Aber wieso das denn?!"
„Ich erinnere mich an keine Farbe mehr!“, schluchzte der Osterhase.
„Beruhige dich, ich helfe dir!"

Und der geheime Kreativ-Tonie erzähle dem Osterhasen von jedem Tier, welches er getroffen hat. So erinnerte sich der Osterhase an alle Farben und stellte frische Farbe für seine Eier her. Der Kreativ-Tonie half ihm fleißig und zusammen verteilten sie die Eier pünktlich zu Ostern.
Die Geschichte machte schnell die Runde im ganzen Land und der Kreativ-Tonie wurde von allen gefeiert. Der Hase nahm ihn kräftig in den Arm und sagte:

„Siehst du, man braucht nicht bunt zu sein, um etwas Besonderes zu sein. Es zählt, wieviel Farbe man im Herzen hat!"

Seit diesem Tag war der Kreativ-Tonie nie wieder traurig!

Eine Geschichte von Carina Martin

Es war einmal ein kleiner Kreativ-Tonie. Sein Name war Trist. Er fühlte sich manchmal einsam und alleine. Er unterschied sich in einem Punkt ganz besonders von den anderen seiner Art. Er war nicht so schön farbig und kreativ wie die anderen und er hatte seine Freude und Zuversicht verloren. Daher war er oft traurig. Er wollte nicht länger farblos und langweilig aussehen. Und er wollte auch nicht mehr länger alleine sein. Deshalb machte er sich eines Tages auf den Weg, um jemanden zu finden, der ihm bei seinem Vorhaben helfen könnte.

Auf seiner Reise traf er auf eine wunderschöne grazile Meerjungfrau, welche sich im Binnengewässer der Rüdesheimer Aue tummelte. Trist bewunderte ihre Erscheinung. Ihre rötlichen Haare und die blauen Schuppen glänzten in der Sonne. Er sehnte sich erneut nach einem farbenfrohen Äußeren. Er traute sich nicht sich bemerkbar zu machen, aus Angst verspottet zu werden. Deshalb verließ er die Rüdesheimer Aue und machte sich wieder auf die Suche nach seinem ganz persönlichen Helfer.

Das Abenteuer führte ihn durch Karls Erlebnisdorf in Röversagen. Schon von Weitem bemerkte er eine grell leuchtende Gestalt. Seine kräftige Farbe, die ihn an saftige Waldbeeren erinnerte, beeindruckte ihn sehr und er wünschte sich erneut nichts mehr, als selbst in einer so schönen Farbe zu erstrahlen. Wieder verließ ihn der Mut und er führte seinen Weg fort, ohne mit dem beerenfarbigen Artgenossen gesprochen zu haben.

In der Stubenkammer auf Rügen traf er an einem Hafen auf einen kleinen Piraten. Dieser wirkte im ersten Moment etwas Angst einflößend auf den farblosen Trist. Denn der Piratenjunge trug eine Augenklappe und in der rechten Hand hisste er eine furchterregende Totenkopfflagge. Er war gerade dabei den Anker des Schiffes zu lichten. Der kleine Trist war überwältigt vom Stolz und dem Hochmut des Piraten. Bevor er die Gelegenheit und den Mut hatte, den kleinen Piraten anzusprechen, stach das Schiff bereits in See.

Der kleine Trist setzte seine Reise fort und kam schon bald zum Schloss Hohenschwangau. Dort verzauberte ihn sofort eine liebreizende Prinzessin. Sie saß auf einer Lichtung am Waldesrand. Um sie herum versammelten sich die Tiere, während sie fröhlich eine liebliche Melodie summte. Ihr engelsgleiches Haar schmiegte sich wie Seide an ihre Schultern. Ihr goldgelbes Gewand reflektierte die Sonnenstrahlen und Trist wurde geblendet von ihrer Anmut und Schönheit. Er wurde sofort puterrot und er traute sich nicht, die schöne Prinzessin auf sich aufmerksam zu machen. Während Trist sich in Gedanken eine Begegnung mit der Prinzessin ausmalte, verschwand diese im Irrgarten des Schlosses und Trist setzte seufzend seine Suche fort.

Im Europapark in Rust lauschte er den Klängen einer kleinen Musikkapelle. Die heiteren Klänge machten ihn fröhlich und für einen kleinen Moment vergaß er all seine Sorgen. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als sein farbloses Dasein zu beenden und endlich selbst in neuem Glanz zu erstrahlen. Trist wollte sich nicht länger verstecken. Er hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben und deshalb verließ er den Ort mit positiven Gedanken.

Seine Reise führte ihn durch eine abgelegene Siedlung eines Indianerstammes am Crow River. Dort beobachtete er eine Squaw beim Schnitzen von Pfeil und Bogen. Er war von ihrem federnem Haarschmuck und ihrem Gewand entzückt und er begann sich vorzustellen, wie er wohl aussehen würde, wenn ihm jemand zu einem farbenfrohen Aussehen verhelfen könnte. Die Indianerin entdeckte ihn und wollte auf ihn zulaufen. Aber Trist rannte, so schnell ihn seine Füße trugen, davon.

Am Ufer der Insel Mainau im Bodensee bemerkte er sofort einen anderen Tonie seiner Art. Er war nicht einfach irgendein Tonie. Er erstrahlte in einem kräftigen und satten Blau. Aus der Masse der Anderen stach er hinaus. Trist beneidete den blauen Kreativ-Tonie und er traf den Entschluss, auf seinen farbigen Artgenossen zuzugehen und ihn um einen Rat zu bitten. Doch ehe er das Ufer erreichte, war der Tonie bereits untergetaucht und in den Tiefen des Bodensees verschwunden. Trist verließ die Insel und setzte seinen Weg fort.

Auf dem Weg zur Burg Falkenstein im Harz sah er aus der Ferne einen ehrenwerten Ritter. Er bewachte die Zugbrücke zur Festung. Er trug ein Kettenhemd und einen Spangenhelm. In seiner Hand hielt er ein Schwert zur Abwehr von Eindringlingen und Feinden. Seine Rüstung spiegelte das Wasser des Burggrabens wider. Die Erscheinung des Ritters brachte Trist zum Bibbern und er fürchtete sich. Obwohl er kurz vorher entschlossen war auf den Edelmann zuzugehen, verließ ihn der Mut.

Er machte kehrt und lief Richtung Norden davon. Trist war nun einige Tage unterwegs. Seine Beine schmerzten und er war müde und erschöpft. Aber er wollte den Wunsch nach seinem farbenfrohen Selbst nicht aufgeben. Er hatte auf seiner langen Reise so viele neue Eindrücke gesammelt und er war fest entschlossen, sein Vorhaben durchzusetzen. Nach dem er die ganze Nacht weitergelaufen war, kam er an die Tore des schönen Städtchens Ostereistedt. Er hatte von dieser Gegend noch nie etwas gehört. Er hatte aus irgendeinem seltsamen Grund das Gefühl, dass ihm hier jemand weiterhelfen konnte.

Er schlich durch die engen Gassen und las auf einem Straßenschild das Wort „Hasenstraße“. Er folgte dem Wegweiser, der nach rechts zeigte, und traute seinen Augen nicht, als er nach knapp 100 Metern sein lang ersehntes Ziel erreichte. Am Ende der Straße erblickte er ein kleines buntes Haus, welches an einen Kaninchenbau erinnerte. Es war bemalt mit Schmetterlingen und kleinen Hasen, die auf der Fassade des Hauses lustig im Kreis tanzten. Ein farbenprächtiges Zierbeet mit den schönsten Frühlingsblumen schmückte den Vorgarten. Einige Hühner gackerten zufrieden auf der Wiese vor sich hin. Auf einem grünen Schild am Holztor vor der schmalen Einfahrt, las der kleine Trist den Namen „Osterhase“ mit dem Hinweis „bitte klingeln“. Augenblicklich wusste er, dass er hier genau richtig war und dass der Osterhase ihm bei seinem Vorhaben behilflich sein konnte. Ohne zu zögern und voller Hoffnung drückte er die Klingel und hielt erwartungsvoll inne.

Die Tür öffnete sich langsam und man vernahm dabei ein leichtes Quietschen. Hinaus trat ein mittelgroßer Hase mit langen, stehenden Ohren. Er trug einen roten Pullover mit gelben Punkten. Darüber eine grüne Latzhose mit vielen Taschen. Darin steckten Pinsel in den verschiedensten Formen und Größen. Außerdem hatte er einen weißen Kittel an, welcher mit Farbklecksen übersät war. Er trug eine Brille und braune Wanderschuhe aus Leder. Er sah freundlich aus und von weitem erkannte Trist, dass sich der Osterhase über seinen Besuch freute.

Die beiden begrüßten sich und Trist erzählte dem Osterhasen aufgeregt, warum er ihn besuchte und wie es dazu gekommen war. Die beiden sprachen lange miteinander und es war so, als hätten sich zwei alte Freunde nach langer Zeit wieder getroffen. Bis spät in die Nacht saßen sie zusammen und plauderten über alles, was ihnen einfiel. Am nächsten Tag machten sich die beiden ans Werk. Der Osterhase führte den kleinen Trist in seine Ostereierwerkstatt. Trist machte es sich auf einem Hocker neben dem großen Regal mit den fertigen Ostereiern bequem, während der Osterhase seine Farben zusammensuchte. Trist dachte über seine Reise zum Osterhasen nach. Beerenfarben und Blau wie die leuchtenden Kreativ-Tonies meiner Art und pink, türkis und grün, wie die drei Musikanten aus dem Europa Park. Der Osterhase wurde hellhörig und konnte seine Freude über die Euphorie des kleinen Trists kaum im Zaum halten. Die beiden umarmten sich und tanzten um die großen Farbeimer und Körbe herum.

Es dauerte eine Weile, bis sie sich beruhigt hatten und sie sich wieder dem gemeinsamen Vorhaben widmen konnten. Der Osterhase nahm seinen teuersten und besten Pinsel und begann hoch konzentriert mit dem, was er am besten konnte. Behutsam und bedacht setzte er den Pinsel an und ließ seiner Fantasie freien Lauf. Eine lange Zeit saß Trist auf dem Hocker ohne sich zu bewegen. Er war sehr aufgeregt und konnte es kaum abwarten, sein neues Ich zu betrachten. Nach vielen Stunden der Vorfreude und des Wartens, legte der Osterhase den Pinsel beiseite und hielt einen Moment inne. Trist bist du jetzt aber gar nicht mehr, sagte der Osterhase mit einer zufriedenen und freudigen Stimme. Trist sprang auf und eilte in die kleine Diele des bunten Holzhauses um sich selbst zu betrachten.

Er konnte kaum glauben, was er da im Spiegel zu sehen bekam. Ich bin bunt und so wunderschön. Jetzt brauche ich mich nicht mehr verstecken. Ich werde Freunde haben und tolle Dinge tun. Trist umarmte den Osterhasen und dankte ihm tausende Male dafür, dass er ihm dazu verholfen hatte, ein bunter und kreativer Tonie zu sein. Von nun an war Trists Leben bunter als je zuvor. Mit dem Begriff „Trist“ hatte er nun nichts mehr gemeinsam. Außer seinen Namen.

Eine Geschichte von Sarah Kynast

Es war einmal ein geheimer Kreativ-Tonie, der in einer sehr geheimen Mission unterwegs war. Sie war so geheim, dass er selbst nicht genau wusste, worum es ging, bis er sein Ziel erreichte. Sein Ziel war die Hasenstraße Numero 91 2/3 in Ostereistedt.

Dort, zwischen den für die gemeinen Feldhasen klar ersichtlichen Häusern 91 und 92, musste sich der Kreativ-Tonie (der im Geheimen ein äußerst berühmter Hase war, der WICHTIGSTE Hase überhaupt) zwischen zwei defekten Latten, in etwa einem Drittel näher zum Haus Numero 92, eines in die Jahre gekommenen Zaunes hindurch, in einen zugewachsenen dschungelartigen Garten hineinzwängen.

In diesem Garten befindet sich - Ihr glaubt es kaum - etwas sehr Geheimes. Dort in diesem Garten gelangt der TOTAL-NIEDLICHE-EIERBOTE (kurz: TONIE) zum Versteck wie folgt: Erst über eine Baumwurzel gesprungen, an den Borkenkäfern vorbei, hoch in die Wipfel eines alten Apfelbaums (Sorte Ingrid Marie) geklettert, von dort ein, zwei, besser drei Mal vor und zurück geschwungen, um
im richtigen Moment den Sprung Richtung Nord-Ost zu wagen, über eine alte Wohnwagenruine hinweg, geradewegs in einen unscheinbaren Maulwurfshügel hinein, wo sich unter der Erde - oh Wunder - das größte Ostereierreservoir der Erde befindet.

Der total niedliche Eierbote, der nur durch seinen Instinkt geleitet, zu diesem geheimen Ort findet, holt dort Nachschub an bunten Eiern in den schönsten Farben.

Eine Geschichte von Santiago Salas Carneiro

Der geheime Kreativ-Tonie Slatislav, der gebürtig aus Eiland bei Lettland kommt, besucht in Ostereistedt seine ganzen Freunde aus ganz Europa. Die versammeln sich nämlich einmal im Jahr, rund um Ostern, um gemeinsam neue Osterlieder zu kreieren.

El huevo aus Spanien hat stets seine Gitarre dabei, und der holländische Tonie van Ei steppt jedes Jahr mit seinen Holzklompen neue Rhytmen. Aus Russland kommt natürlich auch immer Dr. Leglov mit der Bahn angereist. Aus Island, Dänemark und Schweden fliegen immer Eillson, Ostergustoffson und Bönte Eillsen ein. Stets auf den letzten Drücker, aber dann doch pünktlich kommt mit seinem alten Oldtimer aus Schottland Sir McEgg mit neuen schottischen Folklore-Oster-Songs.

So sitzen also Jahr für Jahr, die Kreativtonies aus ganz Europa zusammen. Schlemmen einheimische Spezialitäten und singen gemeinsam Osterlieder aus den unterschiedlichsten Regionen auf ihre Box ein, damit alle Kinder neue Lieder kennen lernen, in tollen unterschiedlichen Sprachen.

Denn wir wir ja alle wissen, sind verschiedene Kulturen etwas ganz Tolles.

Eine Geschichte von Melanie Breivogel

Der kleine Kreativ-Tonie konnte es kaum erwarten, dass ihn endlich der Osterhase besucht. Schon viele Tage vorher, konnte er kaum schlafen und tippelte die ganze Zeit hin und her, immer wieder fragte er die anderen Tonies, wann denn endlich der Osterhase zu Besuch kommt. Leider dauerte es noch einige Tage, bis es endlich soweit war. Der kleine Kreativ-Tonie seufzte ganz tief und sagte: „Ich will nicht mehr warten, bis mich endlich der Osterhase besucht! Ich mache mich auf die Reise und werde ihn suchen."

Die anderen Kreativ-Tonies konnten es nicht glauben und guckten sich gegenseitig amüsiert an: „Du kleiner Tonie möchtest den Osterhasen suchen? Das schaffst du doch nie..."

Aber der kleiner Kreativ-Tonie war sich so sicher, dass er den Osterhasen finden würde und packte seine Tasche mit vielen nützlichen Dingen, die er auf seiner Reise brauchen würde. Als er fertig war, ging er los, obwohl er gar nicht genau wusste, in welche Richtung er gehen sollte. Er entschied sich zunächst den Wald zu durchqueren. Nach einiger Zeit, hörte er ein leises aber immer näher kommendes Piepen. Er drehte sich um und sah eine kleine Maus, die durch den Wald spazierte. Er hielt an und fragte die Maus, ob sie ihm sagen könnte, wo er den Osterhasen finden könnte.

Die Maus sagte: „Dieses Geheimnis, kann dir nur der Grüffelo verraten!" Der Kreativ-Tonie guckte verdutzt und fragte: „Wer ist denn das und wo finde ich ihn?" Die Maus fragte: „Den kennst du nicht? Dann beschreib ich ihn dir...“

Der kleine Kreativ-Tonie ging weiter und suchte den Grüffelo. Auf einmal blieb er stehen, denn es war ihm so, als hörte er etwas. Er drehte sich um und sah ein komisches Wesen mit feurigen Augen und Stacheln so lang...Er fragte ganz ängstlich: „Bist du der Grüffelo?“ Dieser sagte: „Der bin ich und wer bist du?“

„Das kann ich dir nicht verraten, Das ist geheim. Ich bin auf der Suche nach dem Osterhasen. Kannst du mir sagen, wo ich ihn finde?" Der Grüffelo sagte: „Geheim, soso... ich will mal nicht so sein. Ich sage dir, wo du musst hinein.“ Der kleine Kreativ-Tonie, schaute den Grüffelo erwartungsvoll an. Dieser sagte: „Finde die Prinzessin vom Rhein. Sie wohnt am Rhein... an dem Eck, in ihrem Versteck."

Der kleine Kreativ-Tonie bedankte sich und ging Richtung Rhein. Irgendwann, irgendwo war er so müde vom Wandern, dass er nur noch schlafen wollte. Er legte sich unter einen großen Baum und kuschelte sich in seine Decke. In der Ferne hörte er einen Fuchs der Schlaflieder sang und schlief tief und fest ein. Am Morgen wachte er vom Tau, der von den Blättern tropfte, auf. Die Sonne blinzelte durch die Kronen und der Kreativ-Tonie aß sein Brot und trank Milch. Anschließend ging er weiter zum Rhein. Er suchte das Eck mit dem Versteck. Er suchte und suchte, doch er fand es einfach nicht.

Auf einmal sah er einen Bären und einen Tiger. Er fragte sich, ob sie ihm helfen könnten die Prinzessin zu finden. Bär und Tiger sagten: „Wenn du uns sagst, wo wir Panama finden, sagen wir dir wo du die Prinzessin findest.“ Der kleine Kreativ-Tonie sagte: „Gerne! Ihr müsst immer nach links, dort findet ihr Panama.“ Bär und Tiger waren sehr froh und zeigten dem kleinen Kreativ-Tonie das Eck mit dem Versteck.

Dort saß die Prinzessin, bewacht von einem Ritter. Der kleine Tonie fragte schüchtern: „Wisst ihr, wo ich den Osterhasen finde?“ Der Ritter sagte: „Das werden wir dir nicht sagen! Geh weg aus dem Versteck.“ Doch die Prinzessin bewunderte den Mut des kleinen Kreativ-Tonies. „Ich werde es dir verraten.“ sagte sie. „Folge dem Rhein. Er führt dich zu einem Osterei. Halte Ausschau nach weiteren Ostereiern. Dort findest dann die Straße der Hasen, versteckt in Ostereistedt.“ Der kleine Kreativtonie war sehr froh und bedankte sich bei der Prinzessin.

Erfolgte dem Rhein und plötzlich sah er ein Ei. Er konnte sein Glück kaum fassen. Er folgte den Eiern und entdeckte die Straße der Hasen. Nun war es nicht mehr weit bis nach Ostereistedt. Dort angekommen, kam er aus dem Staunen nicht mehr heraus. Überall Hasen und bunte Eier.

Geschichte von Philip Rakebrandt

"Huch, was war das?"...fragte Emil, drehte sich um und blickte in Julius erschrockenes Gesicht. Mit zitternder Stimme erwiderte er: „Ich hab es auch gehört.“ Emil und Julius sind zwei Strolche wie aus dem Bilderbuch. Julius, der vier Monate älter ist, hat dunkelbraune Haare, braune Augen und einen Blick, der vor Schabernack erfüllt ist. Emil, der Jüngere der Beiden, hat blonde Haare und blaue Augen. Er ist eher der Schüchterne, doch mit seinem Freund Julius wächst er über sich hinaus. Emil und Julius leben in dem verschlafenen Nest Ostereistedt, in der Bergstraße 7 und 10. Die Bergstraße mündet in die eher kleinere Hasenstraße.

Hier sind nur ältere Häuser und ihre Eltern haben ihnen mehr als einmal zu verstehen gegeben, sich hiervon fern zu halten. Doch nicht heute, nein... nicht heute. Als die beiden auf der Straße Fußball spielten geschah es. Julius schoss mit so viel Kraft, dass der Ball hoch über Emils Kopf hinweg flog, über die Bergstraße 10 und den Gartenzaun, über die Dornenhecke bis hin... ins Nachbargrundstück. Gemeinsam schlichen sie um die Straßenecke herum und blickten auf den schmalen Pfad, der zum Haus in der Hasenstraße führte. Alles schien ruhig zu sein und einmal mehr fragten sich die Beiden, warum ihre Eltern wollten, dass sie hier nicht her sollten. Sich immer wieder in die Seite knuffend schoben sie sich gegenseitig bis zum Haus in der Hasenstraße vor. Keiner wollte sich und vor allem dem anderen eingestehen, dass er Schiss hatte.

Das Haus in der Hasenstraße war ein altes Fachwerkhaus, deren Gefache mit Holz, Stroh und Lehm ausgefüllt waren. Direkt vor dem Haus war ein großer Efeustrauch, der sich mühsam an der Hauswand hoch kämpfte. Doch ohne sich weiter das Haus anzusehen, blickten sich die Jungen scheu im Garten um. Irgendwo musste der schöne Fußball ja abgeblieben sein. Und das war das erste Mal, dass die Beiden das merkwürdige Geräusch gehört hatten. Es schien ein kichern zu sein, dass hell aus dem Haus gellte. Ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen, durchsuchten die beiden den Garten. Doch vergebens. Der Fußball blieb verschollen.

„Dann kann er nur im Haus sein.“ stellte Julius fest und stemmte die Fäuste in die Hüfte, um seiner Idee Gewicht zu verleihen. Gesagt getan. Über den Efeustrauch kletterten die Beiden durch ein offenes Fenster ins Haus hinein. Wieder erklang das helle Kichern.

“Los weiter, aber leise jetzt.” Julius schob Emil vor sich her. Die Beiden tapsten im Dämmerlicht des Dachbodens. Mit jedem Schritt knarzten die alten Dielen unter ihren Füßen und mit jedem lauteren Knarzen zuckten die Beiden zusammen. Da, wieder das Kichern. „Es scheint von unten zu kommen. Jetzt lass uns mal nachsehen.“ „Wirklich?“ fragte Emil, der eigentlich gerne wieder zum Fenster hinausgestiegen wäre. “Ja wirklich...Immerhin sind wir jetzt schon mal drin. Raus gehen wir einfach durch die Tür. Von Innen werden wir die schon aufbekommen. Hier ist die Treppe. Komm jetzt!”

Beinahe wäre Julius gestürzt, denn im Dämmerschein übersah er, dass die oberste Treppenstufe fehlte. Nur die schnelle Reaktion seines Freundes bewahrte ihn davor, rumpelnd die Treppe herunterzufallen. “Puh, das war knapp.”...stieß er noch aus. Und so machten die Beiden einen großen Schritt über die fehlende Stufe hinweg und gingen die Treppe hinab.

“Hihihihiiiiii!” Wirklich ein Kichern! Aus dem Raum zu ihrer Linken erklang ein glockenhelles Kichern. “Ob das ein Kind ist?” fragte Emil, doch - eigentlich kannte er alle Kinder aus dem Ort und hier wohnte doch bestimmt keines. “Los, wir legen uns auf den Boden und spinxen um die Ecke. Dann müssten wir es ja sehen können, ohne dass es uns auch gleich zu Gesicht bekommt.” Emil ließ sich auf dem Boden nieder und schob langsam seinen strohblonden Kopf um die Ecke.

Dann war es still. “Los sag schon. Was siehst du?” drängte Julius und versuchte nun, sich über Emil ebenfalls an der Ecke hindurch zuschieben. Und was er dann sah, verschlug ihm einfach die Sprache. Mitten im Raum, auf einem dreibeinigen Tisch lag ihr Fußball... und um ihn herum... hopste ein kleines Männlein. Als es die Beiden entdeckte, kicherte es erneut, sprang vom Tisch und hopste auf die Beiden zu. Ein spitzer Aufschrei gellte durch das alte Haus als die beiden Kinder ertappt waren. “Runter von mir!” Ein Knäuel aus Armen und Beinen rollte durch den Flur, doch aufsehen konnten beide nicht. Da war das Männlein auch schon bei ihnen und blickte in ihre roten Gesichter.

“Ihr seid lustig.” - sprach es mit einer piepsigen Stimme.
Beide hielten inne.
“Es spricht ja...”
“Es spricht ja...” ...äffte das Männlein Emil nach und grinste die Beiden an.
“Natürlich spreche ich... ihr doch auch.”
“Und wer bist du?”
“Kommt mit mir ins Licht.”...sprach es noch und hüpfte wieder in den Raum mit dem dreibeinigen Tisch. Sachte entknäuelten sich die Zwei und gingen zaghaft in den Raum. Und jetzt, da sie sich im Raum befanden erkannten sie noch mehr. Hinter ihrem Ball stand eine kleine Box. Sie sah aus wie eine Schatzkiste. Mit einem mächtigen Hüpfer sprang das Männchen auf die Box, die zweimal aufblinkte und schon erscholl aus ihr eine wundersame Musik. Hörner erklangen und Trommeln wurden geschlagen...

Es war die Melodie der Gummibärenbande. Dann kniff das Männchen ins kleine Ohr an der Box und die Musik wurde leiser. “He du, Blondschopf, hau mal hier gegen.”
Emil tat wie ihm geheißen und haute kurz gegen die Seite der Box. Ein anderes Lied erklang im dunklen Zimmer. Es erzählte die Geschichte von der kleinen Mila, die früher wohl einmal krank und schwach war, doch heute eine Volleyass.

“Los nochmal.” Diesmal erzählte das Lied von Mandrake dem Zauberer, dem Phantom und Flash Gordon. Den Verteidigern der Erde, die gegen den bösen Imperator Ming kämpfen. “So, das reicht.”

Der kleine Mann sprang kichernd von der Box und strahlte die beiden Kinder an: “Ich bin der Tonie der Kindheitserinnerungen eurer Eltern. Wenn ihr mich auf die Box stellt, werde ich euch und euren Eltern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn was gibt es besseres, als an gute und schöne Zeiten erinnert zu werden. Die Kindheit.”

Geschichte von Jennifer Dohmen

Was er wohl dort sucht?...in der Ostereistadt in der Hasenstraße. Die Antwort liegt doch wohl auf der Hand. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht eine neue, noch nie dagewesene Ostergeschichte zu kreieren und zu erzählen und deshalb, hat er sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Osterhasen gemacht. Dieser ist natürlich zu dieser Jahreszeit schwer beschäftigt und deshalb schwer zu erreichen. Außerdem mag der Osterhase generell keine neugierigen Nasen die in seiner Werkstatt rumschnüffeln. Deshalb hat sich unser Kreativ-Tonie vorgenommen sich als Osterhasenhelfer zu verkleiden, um in seine Werkstatt hinein zu gelangen.

Dies war natürlich nicht einfach. Er benötigte zunächst ein überzeugendes Kostüm und echt aussehende Hasenohren, um den Meister der Hasen und seine Gehilfen zu täuschen. Er eilte durch die ganze Stadt. Er fand Ohren aus Plastik. Aber diese waren viel zu bunt. Er fand Ohren aus Holz. Aber diese waren zu hart und zu unflexibel. Er fand auch Ohren aus Ton. Aber diese waren viel zu schwer, um sie die ganze Zeit auf dem Kopf tragen zu können. Dann endlich fand er welche aus braunen Filz. Diese waren nicht nur bequem und leicht, sondern sahen auch täuschend echt aus. In einem Stoffgeschäft ließ er sich einen kuscheligen braunen Anzug nähen in den er auch gleich hinein hüpfte. Er passte perfekt. Jetzt hatte er Hasenohren, Hasenfell aber noch keine Hasennase. Doch wie immer war auch das kein Problem für unseren cleveren Kreativ-Tonie. Er lies sich auf dem Oster Straßenfest, welches jedes Jahr um diese Zeit stattfindet, ein Hasengesicht schminken. Jetzt war er wahrlich ein gelungener Hase. So getarnt konnte er jetzt ohne größere Probleme in die Ostereierwerktstatt des Osterhasen.

Er freute sich schon sehr darauf all seine Eindrücke später mit allen Tonie-Fans teilen zu können. Er eilte zum Eingang. Dieser war durch eine schwere, braune Holztür versperrt. In der Mitte von der Tür befand sich ein goldenes, funkelndes Osterei. Was nun? Wie sollte er hineingelangen. Die Tür hatte keine Klinke, keinen Knauf und auch kein Schloss mit der man sie hätte öffnen können. Unser Kreativ-Tonie wurde sehr traurig und war schon bereit seine Suche zu beenden. Er wollte nur noch kurz das goldene Ei auf der Türe berühren, da es sooo schön funkelte. Seine Hand lag nun in der Mitte des Goldenen Eis und sie fühlte sich warm an.

Als plötzlich die Tür einen Spalt aufsprang. Wooow!!! Wie, weshalb und warum. Aber jetzt war keine Zeit sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Er öffnete die Tür und stand in einem langen, schmalen Gang der mit vielen bunten Eierlampen beleuchtet war und angenehm nach Schokolade roch. Unser Kreativ-Tonie ging mutig, Schritt für Schritt, den Tunnel entlang und bestaunte währenddessen die Tunnelwände. Sie waren verziert mit bunten Frühlingsblumen und Bildern, die den Osterhasen im Laufe der Jahrhunderte zeigten. Es gab ihn wirklich schon sehr lang und er war bereits viel rumgekommen. Es gab Bilder auf denen saß er an Arthurs Tafelrunde, aß mit den alten Ägyptern oder verteilte Eier an amerikanische Ureinwohner. Schon jetzt hatte unser Kreativ-Tonie eine Menge über den Osterhasen herausgefunden. Aber er wollte noch mehr wissen und erfahren.

Mit jedem Meter den er in dem Tunnel vorwärts ging wuchs seine Neugier. Nach einer Weile und vielen hunderten von Bildern kam er an eine weitere Tür. Hinter dieser erklangen fröhliche Lieder und man hörte viele Pfoten hoppeln und arbeiten. War er nun wirklich an der Osterhasenwerkstatt angekommen und würde seine Verkleidung ihn davor schützen erkannt zu werden? Alle Fragen spielten nun keine Rolle mehr. Er wollte, nein er musste einfach alles wissen was es zu erfahren gab. So legte er eine Hand seicht auf die kleine Türklinke und drückte sie sanft ein Stück herunter. Als ihn plötzlich eine zarte Pfote an der Schulter berührte und ihm eine freundliche Stimme ins Ohr flüsterte:

"Willkommen in meiner Werkstatt, du falscher Hase".

Eine Geschichte von Stephanie Boden

Der Eier-Tonie schreibt die Geschichten vom Osterhasen, um diese für die Kinderwelt festzuhalten. Er trifft sich mit dem Osterhasen jeden Abend in der Hasenstrasse beim Wirtshaus "Zum goldenen Ei" auf einen Eierpunsch und ein Stückchen Eierkuchen, hier erzählt ihm der Osterhase die eirigsten Geschichten, die er bis jetzt erlebt hat.

Einmal, erzählt der Osterhase, war er in Afrika. Da hat er das grööößte Ei versteckt, was er jemals gesehen hat. „Es war so groß, wie ich und die Straussenmama hat mich ganz schön mit ihren Schnabel gepiekst!"

Oder in der Antarktis da hat er Eier unter Pinguinen versteckt. „Da war's kalt, sag ich dir! Aber die Papa Pinguine haben mich gewärmt, während die Mamas essen holen waren."

Das kleinste Ei hat er bei den Wachteln versteckt: „Die waren so klein, wie Murmeln... das war ne Friemelei".

Am Meer hab ich auch schon mal ganz viele versteckt... ich hab sie verbuddelt. Die Schildkrötenmama fand das nicht so lustig. Aber welche Mama findet das schon gut?" lacht
der Osterhase.

"Ich könnt dir noch so viele Eier-Geschichten erzählen" sagt der Osterhase. „Aber ich muss jetzt wieder an die Arbeit und den Menschenkindern noch ein paar Eier verstecken. Lass uns morgen wieder treffen, dann erzähl ich dir die nächsten Geschichten." Sie tranken ihren Eierpunsch aus. Der Osterhase ging in seine Werkstatt und holte seinen vollgepackten Rucksack und der Eier-Tonie ging nachhause und schrieb die Geschichten auf, die ihm der Osterhase gerade erzählt hatte. Es waren schon richtig viele und er freute sich auf den nächsten Tag, wenn er neue lustige und spannende Geschichten vom Osterhasen erzählt bekommt.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann eiern sie noch heute. ;)

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